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{"id":774,"date":"2023-04-13T22:10:42","date_gmt":"2023-04-13T20:10:42","guid":{"rendered":"http:\/\/systembeobachter.org\/?p=774"},"modified":"2024-03-03T04:14:05","modified_gmt":"2024-03-03T03:14:05","slug":"pfizer-eine-never-ending-story","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/systembeobachter.org\/?p=774","title":{"rendered":"Pfizer &#8211; eine &#8222;never ending story&#8220;"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_774 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_774')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_774').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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F\u00fcr Big Pharma sind die Gewinne der Aktion\u00e4re immer noch wichtiger als das Leben der Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Aufsichtsbeh\u00f6rden fungieren immer noch als Dreht\u00fcr zu den Pharmariesen, die sie angeblich regulieren sollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Big Pharma dominiert nach wie vor die Lobbyarbeit in Washington DC und gibt jedes Jahr Milliarden f\u00fcr die Werbung f\u00fcr pharmazeutische Produkte aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz der notorischen Korruption der Pharmaindustrie behauptete der Vorstandsvorsitzende von Pfizer, Albert Bourla, in einem Interview im November 2021, dass eine kleine Gruppe von \u201emedizinischen Fachleuten\u201c, die absichtlich \u201eFehlinformationen\u201c verbreiten, die das Impfstoff-Narrativ von Pfizer kritisieren, \u201eKriminelle\u201c seien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis in die 1970er-Jahre f\u00fchrten amerikanische Pharmaunternehmen einen Gro\u00dfteil der klinischen Studien an Strafgefangenen durch. Menschenrechtsorganisationen protestierten; schlie\u00dflich wurden die Versuche in Gef\u00e4ngnissen verboten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute findet knapp die H\u00e4lfte aller Medikamententests in \u00e4rmeren und Entwicklungsl\u00e4ndern statt: in Indien, China, Thailand, Osteuropa, Lateinamerika und vor allem \u2013 in Afrika. Hier, auf dem schwarzen Kontinent, ist jeder Sechste mit HIV infiziert: Aids ist der Albtraum Afrikas.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gr\u00fcnde f\u00fcr das Outsourcing der Medikamentenversuche seien vor allem wirtschaftlicher Natur.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDer wichtigste Faktor sind die Kosten. Medikamententests in Entwicklungsl\u00e4ndern sind ganz einfach sehr viel billiger. Zum einen kostet die medizinische \u00dcberwachung der Tests weniger, aber auch die Anwerbung der Probanden ist billiger\u201c<\/p>\n<cite>Joseph Amon, Gesundheitsexperte bei der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch in New York<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Vergleich: Nach einer Erhebung des Pharmaunternehmens GlaxoSmithKline kosten Medikamententests in den USA rund 30.000 Dollar pro Patient; in einem Entwicklungsland liegen die Kosten bei 3000 Dollar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem weisen Wissenschaftler immer wieder darauf hin: Patienten in Industriel\u00e4ndern nehmen so viele Medikamente ein, dass sie als Testpersonen f\u00fcr ein neues Pr\u00e4parat ungeeignet sind. Was zynisch klingen mag, macht f\u00fcr Pharmaforscher durchaus Sinn: Unbehandelte Probanden liefern die besseren, das hei\u00dft, die unverf\u00e4lschten Ergebnisse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1991 verh\u00e4ngte die Bundesregierung gegen Pfizer eine Geldstrafe in H\u00f6he von 3,1 Millionen Dollar, weil das Unternehmen in seinem ehemaligen Werk in Easton, Pennsylvania, gegen den Clean Water Act versto\u00dfen hatte. <strong>Pfizer leitete \u00fcber einen Zeitraum von sechs Jahren unbehandelte Industrieabf\u00e4lle in die Kl\u00e4ranlage der Easton Area Joint Sewer Authority ein. Nach Ansicht der EPA waren die unbehandelten Einleitungen von Pfizer f\u00fcr das Versagen der Kl\u00e4ranlage von Easton verantwortlich, was dazu f\u00fchrte, dass jahrelang unzureichend behandelte und unbehandelte Industrie- und Haushaltsabf\u00e4lle in den Delaware River eingeleitet wurden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1992 erkl\u00e4rte sich Pfizer bereit, zwischen 165 und 215 Millionen Dollar zu zahlen, um Klagen im Zusammenhang mit der Fraktur seiner Bjork-Shiley Convexo-Concave-Herzklappe beizulegen, die damals zu fast 300 Todesf\u00e4llen gef\u00fchrt hatte und bis 2012 zu 663 Todesf\u00e4llen f\u00fchrte,<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.arznei-telegramm.de\/html\/1990_08\/9008076_03.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"514\" height=\"577\" src=\"http:\/\/systembeobachter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-776\" srcset=\"http:\/\/systembeobachter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-1.png 514w, http:\/\/systembeobachter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-1-267x300.png 267w\" sizes=\"auto, (max-width: 514px) 100vw, 514px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1994 erkl\u00e4rte sich Pfizer bereit, 10,75 Millionen Dollar zu zahlen, um die Vorw\u00fcrfe des Justizministeriums auszur\u00e4umen, das Unternehmen habe gelogen, um die staatliche Zulassung f\u00fcr eine mechanische Herzklappe zu erhalten, die gebrochen sei und Hunderte von Patienten weltweit get\u00f6tet habe. Im Rahmen des Vergleichs erkl\u00e4rte sich Pfizer au\u00dferdem bereit, in den kommenden Jahren 9,25 Millionen Dollar zu zahlen, um Patienten zu \u00fcberwachen, die das Ger\u00e4t in Krankenh\u00e4usern der Veteranenverwaltung erhalten haben, oder f\u00fcr seine Entfernung zu bezahlen. Der Vergleich wurde von Verbrauchersch\u00fctzern kritisiert, die die Regierung aufforderten, Strafanzeige zu erstatten, und sich f\u00fcr eine h\u00f6here zivilrechtliche Strafe f\u00fcr das milliardenschwere Unternehmen einsetzten, das Sicherheitsbedenken vertuscht hatte, obwohl das Ger\u00e4t Patienten t\u00f6tete.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1996 verabreichte Pfizer im Rahmen einer klinischen Studie 200 Kindern in Nigeria ein experimentelles Medikament, ohne die Eltern dar\u00fcber zu informieren, dass ihre Kinder Gegenstand eines Experiments waren. Elf der Kinder starben, und viele andere erlitten Nebenwirkungen wie Gehirnsch\u00e4den und Organversagen. Ein Bericht des nigerianischen Gesundheitsministeriums kam zu dem Schluss, dass es sich bei dem Experiment um einen \u201eillegalen Versuch mit einem nicht zugelassenen Medikament\u201c, einen \u201eklaren Fall von Ausbeutung Unwissender\u201c und einen Versto\u00df gegen nigerianisches und internationales Recht handelte. Pfizer holte keine Zustimmung ein und informierte die Patienten nicht dar\u00fcber, dass sie Versuchspersonen und nicht Empf\u00e4nger eines zugelassenen Arzneimittels waren<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Nigeria herrschte ein erbitterter B\u00fcrgerkrieg als Pfizer 1996 das Antibiotikum Trovan testete. Pfizer holte die Genehmigung f\u00fcr die Versuche von einer Milit\u00e4rregierung ein, die ber\u00fcchtigt war f\u00fcr Korruption und Menschenrechtsverletzungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kano, im Norden Nigerias, das Jahr 1996. In der bitterarmen Region grassiert eine Meningitis-Epidemie, die 12.000 Menschen dahinrafft. Pfizer entscheidet sich kurzfristig, eine Gruppe von Forschern nach Kano zu schicken, um das neue Antibiotikum Trovan zu testen. Trovan steht zu diesem Zeitpunkt kurz vor der Zulassung. Wall-Street-Analysten erwarten, dass das Medikament Gewinne von einer Milliarde Dollar pro Jahr einfahren wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pfizers \u00c4rzte behandeln in Kano rund 200 erkrankte Kinder. Die H\u00e4lfte der Kinder bekommt Trovan, die andere H\u00e4lfte das damals \u00fcbliche Standard-Antibiotikum des Schweizer Pharmakonzerns Hoffmann-La-Roche. Elf Kinder sterben laut der Klageschrift im Laufe der Behandlung, andere erleiden schwere Hirnsch\u00e4den, werden blind und taub. Die Angeh\u00f6rigen der Opfer behaupten: Tod und Behinderungen seien Folgen von Trovan.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mindestens elf Kinder sollen daran gestorben sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pfizer lie\u00df eine Interviewanfrage unbeantwortet. In einem schriftlichen Statement des Unternehmens hei\u00dft es:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201ePfizer ist entt\u00e4uscht von dem Urteil des Obersten Gerichtshofs. Allerdings geht es bei dem Urteil weniger um Sachverhalte sondern um Verfahrensfragen.\u201c<\/em><br>Pfizer erkl\u00e4rt au\u00dferdem:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eS\u00e4mtliche vorliegenden klinischen Daten deuten darauf hin, dass alle im Rahmen der klinischen Studie zu Trovan aufgetretenen Todesf\u00e4lle direkt auf die Erkrankung zur\u00fcckzuf\u00fchren sind und nicht auf die Behandlung, die die Patienten erhielten.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trovan ist 1997 und damit ein Jahr nach den Tests in Nigeria von der amerikanischen Gesundheitsbeh\u00f6rde Food and Drug Administration zwar als Breitbandantibiotikum f\u00fcr die Vermarktung freigegeben worden, allerdings nur f\u00fcr Erwachsene. F\u00fcr Kinder war Trovan nie zugelassen. Im Jahr 1999 ist die Anwendung von Trovan stark eingeschr\u00e4nkt worden, nachdem bei etlichen Patienten Leberversagen aufgetreten war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pfizer bestreitet die Vorw\u00fcrfe vehement. \u201eDiese Anschuldigungen sind aufr\u00fchrerisch und basieren nicht auf allen Fakten\u201c, lie\u00df sich ein Sprecher in einer Reaktion auf die neue Klage zitieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">14 Jahre nach den Experimenten l\u00e4sst sich nicht mehr rekonstruieren, wer recht und wer unrecht hat. Und ob die Kinder noch leben w\u00fcrden, wenn ihnen die \u00c4rzte ein anderes Medikament verabreicht h\u00e4tten. Jedenfalls gab die amerikanische Arzneimittelbeh\u00f6rde Trovan ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Behandlung von Erwachsenen in Notf\u00e4llen frei. In der Europ\u00e4ischen Union ist das Medikament verboten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kl\u00e4ger, das sind die Familien der Opfer, Beh\u00f6rden des Bundesstaates Kano sowie die nigerianische Regierung \u2013 werfen Pfizer au\u00dferdem vor, das Medikament ohne Einwilligung der Angeh\u00f6rigen getestet zu haben. Pfizer streitet das ab: Krankenschwestern h\u00e4tten den Familien in ihrer Landessprache die Studie erl\u00e4utert. Einen Beweis daf\u00fcr gibt es nicht. Es sei \u201eeine m\u00fcndliche Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung eingeholt worden\u201c, hei\u00dft es im Statement von Pfizer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im vergangenen Jahr einigte sich Pfizer mit den Beh\u00f6rden in Kano au\u00dfergerichtlich darauf, 75 Millionen Dollar Entsch\u00e4digung zu zahlen. Das Geld soll zu einem Teil in einen von Pfizer eingerichteten Meningitis-Fonds flie\u00dfen, aus dem die Opfer und deren Familien entsch\u00e4digt werden; und zu einem anderen Teil in Gesundheitsinitiativen im Staat Kano. Nach Auskunft von Pfizer haben mehr als 200 Personen Anspr\u00fcche angemeldet. Einige Kl\u00e4ger weigern sich jedoch offenbar, die von Pfizer geforderten DNA-Proben zu geben. Damit will das Unternehmen den Rechtsanspruch der Kl\u00e4ger \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zeitungsberichten zufolge belaufen sich die neuen Klagen des Bundesstaates Kano, der Opferfamilien sowie des nigerianischen Staates auf mittlerweile rund sieben Milliarden Dollar. Pfizer gibt sich indes weiter optimistisch und l\u00e4sst in seinem Statement verlauten:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eDas Unternehmen freut sich darauf, vor Gericht die Argumente zu seiner Verteidigung vorzulegen, und wir sind zuversichtlich, dass wir am Ende in dem Fall recht bekommen.\u201c<\/em><br>Pfizer hatte lange daf\u00fcr gek\u00e4mpft, den Fall vor einem nigerianischen Gericht, und nicht in den USA zu verhandeln. Aus guten Gr\u00fcnden, wie Rechtsprofessor Robert Adieh meint:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eSelbst wenn Pfizer in Nigeria zu einer erheblichen Entsch\u00e4digungszahlung verurteilt w\u00fcrde, dann w\u00e4re das noch immer eine bescheidene Summe im Vergleich zu den Hunderten Milliarden Dollar an Kapital, das Pfizer in den USA besitzt und das bei einer Verurteilung in Amerika gepf\u00e4ndet werden k\u00f6nnte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rechtsprofessor Robert Adieh nennt noch einen zweiten Grund, warum Pfizer seines Erachtens einen Prozess in Nigeria vorziehen w\u00fcrde:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201ePfizer hatte gehofft, mehr Einfluss auf die politischen Entscheidungen zu nehmen und vor einem Gericht in Nigeria ein milderes Urteil zu bekommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2010 zeigten durchgesickerte Telegramme zwischen Pfizer und US-Beamten in Nigeria, dass Pfizer Ermittler beauftragt hatte, Beweise f\u00fcr Korruption gegen den nigerianischen Generalstaatsanwalt zu finden, um ihn zu erpressen, damit er die Klage gegen das umstrittene Trovan-Verfahren von 1996, bei dem es um Kinder mit Meningitis ging, fallen l\u00e4sst. Im Jahr 2009 erkl\u00e4rte sich Pfizer bereit, 75 Millionen Dollar an die Familien zu zahlen, die w\u00e4hrend des Medikamentenversuchs von 1996 gesch\u00e4digt worden waren. Die Telegramme legen jedoch nahe, dass der US-Pharmariese nach Erpressung suchte, um den nigerianischen Generalstaatsanwalt dazu zu bringen, die 6 Milliarden Dollar schwere Bundesklage gegen Pfizer fallen zu lassen. Aus den undichten Stellen geht hervor, dass die Ermittler von Pfizer \u201esch\u00e4dliche\u201c Informationen an die lokalen Medien weitergaben und dem Generalstaatsanwalt drohten, dass noch viel mehr sch\u00e4dliche Informationen an die \u00d6ffentlichkeit gelangen w\u00fcrden, wenn er die Klage nicht fallen lassen w\u00fcrde. Die 6-Milliarden-Dollar-Klage wurde 2009 fallen gelassen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erfahrungen mit Pfizer haben in Nigeria zu einem tiefen Misstrauen gegen\u00fcber westlicher Medizin gef\u00fchrt. Als die Weltgesundheitsbeh\u00f6rde (WHO) 2003 ein gro\u00df angelegtes Impfprogramm gegen Polio startete, verweigerten drei muslimische Bundesstaaten im Norden Nigerias, darunter auch Kano, ihre Zustimmung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Islamische W\u00fcrdentr\u00e4ger bezeichneten die Impfkampagne als Versuch des Westens, die Kinder unfruchtbar zu machen und somit die Muslime in Nigeria zu dezimieren. Seither ist die bis dahin stark einged\u00e4mmte Polio in Nordnigeria und den Anrainerstaaten wieder auf dem Vormarsch.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2002 erkl\u00e4rte sich Pfizer bereit, 49 Millionen Dollar zu zahlen, um den Vorwurf auszur\u00e4umen, das Unternehmen habe die Bundesregierung und 40 Bundesstaaten betrogen, indem es zu hohe Preise f\u00fcr sein Cholesterinpr\u00e4parat Lipitor verlangt habe. Lipitor hatte im Jahr 2001 einen Umsatz von 6,45 Milliarden Dollar.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2004 bekannte sich Pfizer in zwei F\u00e4llen schuldig und zahlte 430 Millionen Dollar Strafe, um den Vorwurf der betr\u00fcgerischen Werbung f\u00fcr das Medikament Neurontin f\u00fcr nicht zugelassene Anwendungen auszur\u00e4umen. Pfizer r\u00e4umte ein, das Epilepsiemedikament aggressiv und mit illegalen Mitteln f\u00fcr nicht verwandte Krankheiten wie bipolare St\u00f6rungen, Schmerzen, Migr\u00e4ne und Drogen- und Alkoholentzug vermarktet zu haben. Zu den Taktiken von Pfizer geh\u00f6rte es, Mitarbeiter des Unternehmens bei medizinischen Fortbildungsveranstaltungen im Publikum zu platzieren und \u00c4rzte mit Luxusreisen zu bestechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2008 ver\u00f6ffentlichte die New York Times einen Artikel mit dem Titel \u201eExperts Conclude Pfizer Manipulated Studies\u201c. Pfizer verz\u00f6gerte die Ver\u00f6ffentlichung negativer Studien, verdrehte negative Daten, um sie in ein positiveres Licht zu r\u00fccken, und kontrollierte den Fluss der klinischen Forschungsdaten, um sein Epilepsie-Medikament Neurontin zu bewerben. Pfizer stellte sein Marketingprogramm f\u00fcr Neurontin im Jahr 2004 ein, nachdem das Medikament als Generikum verf\u00fcgbar wurde. Im selben Jahr zahlte das Unternehmen 430 Millionen Dollar, um straf- und zivilrechtliche Anspr\u00fcche auf Bundesebene beizulegen, denen zufolge eine seiner Tochtergesellschaften das Medikament f\u00fcr nicht zugelassene Anwendungen beworben hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2010 wurde Pfizer zur Zahlung von 142,1 Millionen US-Dollar Schadensersatz verurteilt, weil das Unternehmen durch den betr\u00fcgerischen Verkauf und die Vermarktung von Neurontin f\u00fcr Anwendungen, die nicht von der FDA genehmigt waren, gegen das Bundesgesetz gegen Betrug versto\u00dfen hatte. Die Geschworenen stellten fest, dass Pfizer mit der Vermarktung von Neurontin\u201c sowohl gegen den Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act (RICO) als auch gegen das kalifornische Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb versto\u00dfen hat.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2009 wurde Pfizer zu einer Geldstrafe in H\u00f6he von 2,3 Milliarden US-Dollar verurteilt. Dies war damals der gr\u00f6\u00dfte Vergleich wegen Betrugs im Gesundheitswesen und die h\u00f6chste strafrechtliche Geldstrafe, die je in den Vereinigten Staaten verh\u00e4ngt wurde. Pfizer bekannte sich schuldig, das Schmerzmittel Bextra mit der Absicht des Betrugs oder der Irref\u00fchrung\u201c falsch beworben zu haben, indem das Medikament zur Behandlung akuter Schmerzen in Dosierungen beworben wurde, die die FDA zuvor als gef\u00e4hrlich hoch eingestuft hatte. Die Regierung warf Pfizer vor, Schmiergelder an willf\u00e4hrige \u00c4rzte gezahlt und auch f\u00fcr drei andere Arzneimittel illegal geworben zu haben: das Antipsychotikum Geodon, das Antibiotikum Zyvox und das Antiepileptikum Lyrica.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2010 reichte Blue Cross Blue Shield eine Klage gegen Pfizer ein, in der der Pharmariese beschuldigt wurde, 5.000 \u00c4rzte illegal mit \u00fcppigen Karibikurlauben, Golfspielen, Massagen und anderen Freizeitaktivit\u00e4ten bestochen zu haben, um \u00c4rzte davon zu \u00fcberzeugen, Bextra f\u00fcr den Off-Label-Gebrauch zu verwenden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2009 zahlte Pfizer 750 Millionen Dollar, um 35.000 Klagen beizulegen, dass sein Medikament Rezulin f\u00fcr 63 Todesf\u00e4lle und Dutzende von Leberversagen verantwortlich sei. Die R\u00fccknahme von Rezulin vom US-Markt am 21. M\u00e4rz 2000 erfolgte nach Verhandlungen zwischen dem Hersteller des Medikaments und der FDA. Hochrangige FDA-Beamte hatten sich lange Zeit hinter das Medikament gestellt, obwohl die Zahl der Todesf\u00e4lle zunahm und Rezulin nachweislich keinen lebensrettenden Nutzen hatte. Die Position der FDA-Beamten stand im Gegensatz zu ihren Kollegen in Gro\u00dfbritannien, wo Rezulin mit Wirkung vom 1. Dezember 1997 vom Markt genommen wurde.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2010 ver\u00f6ffentlichte die New York Times einen Artikel mit dem Titel \u201ePfizer Gives Details on Payments to Doctors\u201c. Pfizer gab zu, dass es in den letzten sechs Monaten des Jahres 2009 rund 20 Millionen US-Dollar an 4.500 \u00c4rzte und andere medizinische Fachkr\u00e4fte f\u00fcr Beratung und Vortr\u00e4ge in seinem Namen gezahlt hat. Au\u00dferdem zahlte Pfizer im selben Zeitraum 15,3 Millionen Dollar an 250 akademische medizinische Zentren und andere Forschungsgruppen f\u00fcr klinische Studien. Die Offenlegung wurde durch eine Vereinbarung vorgeschrieben, die das Unternehmen unterzeichnete, um eine bundesweite Untersuchung \u00fcber die illegale Bewerbung von Medikamenten f\u00fcr Off-Label-Anwendungen beizulegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2012 erhob die Securities and Exchange Commission (SEC) Anklage gegen Pfizer Inc. wegen Versto\u00dfes gegen den Foreign Corrupt Practices Act (FCPA), weil das Unternehmen \u00c4rzte und andere Angeh\u00f6rige der Gesundheitsberufe bestochen hatte, die bei ausl\u00e4ndischen Regierungen in Bulgarien, China, Kroatien, der Tschechischen Republik, Italien, Kasachstan, Russland und Serbien besch\u00e4ftigt waren, um Auftr\u00e4ge zu erhalten. Nach Angaben der SEC genehmigten und leisteten Mitarbeiter der Pfizer-Tochtergesellschaften Barzahlungen und boten andere Anreize, um Regierungs\u00e4rzte f\u00fcr die Verwendung von Pfizer-Produkten zu bestechen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2012 hatte Pfizer 1,2 Milliarden Dollar gezahlt, um die Klagen von fast 10.000 Frauen beizulegen, denen zufolge das Hormonersatzpr\u00e4parat Prempro Brustkrebs verursachte. Die Prempro-Vergleiche erfolgten nach sechs Jahren Gerichtsverfahren, in denen mehreren Kl\u00e4gerinnen zweistellige Millionenbetr\u00e4ge zugesprochen wurden, einschlie\u00dflich Strafschadensersatz f\u00fcr das Vorgehen des Arzneimittelherstellers, der Informationen \u00fcber das Brustkrebsrisiko von Prempro zur\u00fcckgehalten hatte.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2013 erkl\u00e4rte sich Pfizer bereit, 55 Millionen US-Dollar zu zahlen, um die strafrechtlichen Vorw\u00fcrfe zu kl\u00e4ren, Patienten und \u00c4rzte nicht vor den Risiken von Nierenerkrankungen, Nierensch\u00e4den, Nierenversagen und akuter interstitieller Nephritis gewarnt zu haben, die durch den Protonenpumpenhemmer Protonix verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2013 stellte Pfizer 288 Millionen US-Dollar zur Verf\u00fcgung, um die Klagen von 2.700 Personen beizulegen, die behaupteten, dass das Medikament Chantix Selbstmordgedanken und schwere psychische St\u00f6rungen verursachte. Die FDA stellte fest, dass Chantix wahrscheinlich mit einem h\u00f6heren Herzinfarktrisiko verbunden ist.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2014 zahlte Pfizer 35 Millionen Dollar, um eine Klage beizulegen, in der das Unternehmen beschuldigt wurde, das Nierentransplantationsmedikament Rapamune f\u00fcr nicht zugelassene Anwendungen beworben zu haben, einschlie\u00dflich der Bestechung von \u00c4rzten, damit diese es Patienten verschreiben. Nach Angaben des New Yorker Generalstaatsanwalts Eric Schneiderman, der die Ermittlungen leitete, hat Wyeth \u00c4rzte dazu gebracht, das Medikament f\u00fcr nicht zugelassene Anwendungen zu bewerben, und sich dabei auf \u201eirref\u00fchrende Darstellungen von Daten\u201c verlassen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2016 wurde Pfizer zu einer Rekordstrafe von 84,2 Millionen Pfund verurteilt, weil es dem staatlichen Gesundheitsdienst (NHS) f\u00fcr sein Epilepsie-Medikament Phenytoin 2.600 Prozent zu viel berechnet hatte (von 2,83 Pfund auf 67,50 Pfund pro Kapsel), wodurch sich die Kosten f\u00fcr die britischen Steuerzahler von 2 Millionen Pfund im Jahr 2012 auf etwa 50 Millionen Pfund im Jahr 2013 erh\u00f6hten.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Whistleblower decken Covid-19-Impfstoffversuche von Pfizer auf<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend der CEO von Pfizer es f\u00fcr kriminell h\u00e4lt, die Integrit\u00e4t seines Pharmaunternehmens in Frage zu stellen, haben sich bereits mehrere Whistleblower gemeldet, die die mangelnde Integrit\u00e4t der Covid-19-Impfstoffversuche von Pfizer aufgedeckt haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die f\u00fchrende medizinische Fachzeitschrift The BMJ ver\u00f6ffentlichte einen Bericht, in dem gef\u00e4lschte Daten, Vers\u00e4umnisse bei Blindversuchen, schlecht ausgebildete Impf\u00e4rzte und eine schleppende Weiterverfolgung von Nebenwirkungen in der dritten Phase der Gentherapie-Impfung von Pfizer aufgedeckt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als die Whistleblowerin ihre Bedenken bei der US-amerikanischen Lebens- und Arzneimittelbeh\u00f6rde (FDA) anmeldete, wurde sie noch am selben Tag mit der Begr\u00fcndung entlassen, sie sei \u201enicht geeignet\u201c. Die FDA hat das klinische Versuchszentrum, \u00fcber das sich die Informantin beschwert hatte, nie inspiziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere Whistleblowerin, Maddie de Garay, meldete sich freiwillig f\u00fcr die Pfizer-Studie an 12- bis 15-J\u00e4hrigen. 24 Stunden nach ihrer zweiten Dosis war sie in einer Notaufnahme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie sitzt jetzt im Rollstuhl, ben\u00f6tigt eine Ern\u00e4hrungssonde durch die Nase und leidet 9 Monate sp\u00e4ter immer noch. Maddie war eines von 1 131 Kindern, die an der klinischen Studie von Pfizer f\u00fcr Kinder zwischen 12 und 15 Jahren teilnahmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Meldung der Ergebnisse der klinischen Studie an die FDA hat Pfizer Maddies unerw\u00fcnschtes Ereignis offiziell als \u201eBauchschmerzen\u201c angegeben. Wenn wir wissen, dass Maddies verheerende, lebensver\u00e4ndernde Verletzung in den klinischen Studien als \u201eBauchschmerzen\u201c erfasst wurde: Welche anderen schwerwiegenden unerw\u00fcnschten Ereignisse wurden von Pfizer versteckt und von der FDA ignoriert?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Anwalt Aaron Siri und eine Gruppe von mehr als 30 Wissenschaftlern, Medizinern und Journalisten forderten von der FDA \u201ealle Daten und Informationen \u00fcber den Impfstoff von Pfizer\u201c, einschlie\u00dflich Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit, Berichte \u00fcber Nebenwirkungen und eine Liste der aktiven und inaktiven Bestandteile.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der FDA gelang es, alle 329.000 Seiten an Daten zu ber\u00fccksichtigen und innerhalb von nur 108 Tagen eine Notzulassung f\u00fcr den Pfizer-Impfstoff zu erteilen, aber sie verlangt nun 75 Jahre, um diese Informationen vollst\u00e4ndig an die \u00d6ffentlichkeit weiterzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Siri schrieb auf seinem Substack: \u201eAlso, damit wir uns richtig verstehen. Die Bundesregierung schirmt Pfizer von der Haftung ab. Gibt dem Unternehmen Milliarden von Dollar. Bringt Amerikaner dazu, sein Produkt zu nehmen. Aber sie l\u00e4sst Sie nicht die Daten sehen, die die Sicherheit und Wirksamkeit des Produkts belegen. F\u00fcr wen arbeitet die Regierung?\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/systembeobachter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-2-640x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-777\" srcset=\"http:\/\/systembeobachter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-2-640x1024.png 640w, http:\/\/systembeobachter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-2-188x300.png 188w, http:\/\/systembeobachter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-2.png 649w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><em>In einem Interview vom Dezember 2021 sagte der Pr\u00e4sident der Weltbank, David Malpass, dass Pfizer keine mRNA-Spritzen in L\u00e4ndern verabreichen wird, in denen das Unternehmen aufgrund von Nebenwirkungen haftbar gemacht werden kann.<\/em><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Malpass teilte mit: \u201ePfizer hat gez\u00f6gert, in einige der L\u00e4nder zu gehen, weil es dort Haftungsprobleme gibt, sie haben keinen Haftungsschutz.\u201c Dies zeigt deutlich, dass Pfizer nicht aus einer moralischen Hochburg der Verbesserung der Gesellschaft heraus agiert. Hier geht es um Profit, und die Menschen in der Welt haben jedes Recht, die Integrit\u00e4t von Pfizer aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit und seiner aktuellen Handlungen in Frage zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie ich bereits in fr\u00fcheren Artikeln geschrieben habe, handelt es sich immer noch um eine Pandemie der Unbehandelten, weil die gefangenen Aufsichtsbeh\u00f6rden sich weigern, fr\u00fchzeitige Behandlungsprotokolle mit billigen und wirksamen patentfreien Medikamenten bereitzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie viel von dieser Weigerung, Patienten zu behandeln, ist auf den Einfluss von Big Pharma auf die kontrollierten Zulassungsbeh\u00f6rden zur\u00fcckzuf\u00fchren?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und allem Anschein nach gelingt es den covid mRNA-Gentherapie-Impfungen nicht, die Ausbreitung auf der ganzen Welt zu stoppen, aber Pfizer rechnet f\u00fcr 2021 mit 33,5 Milliarden Dollar an Impfstoffeinnahmen und erwartet f\u00fcr 2022 sogar noch h\u00f6here Gewinne, wenn es dem Unternehmen gelingt, die Welt weiterhin davon zu \u00fcberzeugen, dass seine pharmazeutischen Produkte die Retter der Menschheit sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/kanekoa.substack.com\/p\/pfizers-history-of-fraud-corruption?utm_source=url\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">QUELLE: PFIZER&#8217;S HISTORY OF FRAUD, CORRUPTION, AND USING NIGERIAN CHILDREN AS &#8218;HUMAN GUINEA PIGS&#8216;<\/a><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/studie-zu-impffolgen-gefordert-pfizer-zieht-antrag-auf-notfallzulassung-zurueck-li.214983\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"924\" height=\"417\" src=\"http:\/\/systembeobachter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-778\" srcset=\"http:\/\/systembeobachter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-3.png 924w, http:\/\/systembeobachter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-3-300x135.png 300w, http:\/\/systembeobachter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-3-768x347.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum ersten Mal hat der indische Gesundheitsminister\u00a0Mansukh Mandaviya erkl\u00e4rt, warum die Corona-Impfstoffe von Pfizer und Moderna in Indien nicht verwendet werden.\u00a0Mandaviya sagte w\u00e4hrend einer Buchvorstellung,\u00a0Moderna und Pfizer h\u00e4tten w\u00e4hrend den Verhandlungen auf eine Entsch\u00e4digungsklausel bestanden.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wionews.com\/india-news\/why-were-pfizer-and-moderna-vaccines-not-available-in-india-health-minister-responds-454466\">Die indische Nachrichtenagentur Wion schreibt dazu:<\/a>\u00a0\u201eDas bedeutet, dass das Unternehmen nicht zur Rechenschaft gezogen und nach indischem Recht belangt werden kann, wenn es zu Nebenwirkungen kommt oder jemand nach der Einnahme des Impfstoffs stirbt.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Das sei eine Bedingung der Pharmaunternehmen gewesen.\u00a0<\/em><\/strong><br><strong><em>Die Verhandlungen scheiterten<\/em><\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gesundheitsminister erkl\u00e4rte nach Angaben von Wion, es w\u00e4re f\u00fcr die indische Regierung \u201eunklug\u201c gewesen, die Forderungen der Unternehmen zu akzeptieren. Pfizer hatte vor einem Jahr einen Antrag auf eine Notfallzulassung f\u00fcr seinen Impfstoff gegen Covid-19 zun\u00e4chst zur\u00fcckgezogen. Indien hatte zuvor Studien zu m\u00f6glichen Impffolgen gefordert. Damals hie\u00df es, dass Pfizer nach Angaben der indischen Beh\u00f6rden \u201edie Forderung der Arzneimittelbeh\u00f6rde nach einer lokalen Sicherheits- und Immunogenit\u00e4tsstudie nicht erf\u00fcllen konnte\u201c. Stattdessen habe sich Pfizer erfolglos auf Genehmigungen berufen, die es in L\u00e4ndern wie Deutschland oder den Vereinigten Staaten erhalten hatte.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eBasierend auf \u00dcberlegungen beim Treffen und unserem Verst\u00e4ndnis, dass die Beh\u00f6rde m\u00f6glicherweise zus\u00e4tzliche Informationen braucht, hat sich die Firma entschieden, ihre Bewerbung zum jetzigen Zeit\u00adpunkt zur\u00fcckzuziehen\u201c,<\/p>\n<cite>https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/120911\/Pfizer-zieht-Bewerbung-fuer-Impfstoffnotzulassung-in-Indien-zurueck<\/cite><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einer Branche, die jahrzehntelang von Betrug, Korruption und Kriminalit\u00e4t geplagt war, gelang es, sich w\u00e4hrend der Covid-19-Krise schnell wieder als Retter der Menschheit zu profilieren. Aber im Grunde hat sich nichts ge\u00e4ndert. F\u00fcr Big Pharma sind die Gewinne der Aktion\u00e4re immer noch wichtiger als das Leben der Menschen. 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